FEIERLICHE ERÖFFNUNG DER „HZDR TECHNIKERAKADEMIE“

15. September 2015

am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf mit der Sächsischen Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden mbH am 10. September 2015

Seit nunmehr 25 Jahren ist die Sächsische Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden mbH Kooperationspartner des Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf e. V. bei der Verbundausbildung in naturwissenschaftlich geprägten Laborberufen. Facharbeit und Facharbeiterqualifikation haben an diesem Spitzeninstitut schon immer hohe Priorität.

Mit der gemeinsam konzipierten HZDR Technikerakademie erhält nun die fachspezifische und fachübergreifende Weiterbildung des wissenschaftsunterstützenden technischen Personals einen besonderen Stellenwert. Die feierliche Eröffnung am 10. September 2015 gab zahlreichen Gästen aus Dresdner Wissenschaftseinrichtungen und nicht zuletzt den Mitarbeitern des HZDR Gelegenheit, sich die Zielstellung und das Seminarprogramm der HZDR Technikerakademie von Prof. Peter Joehnk, Kaufmännischer Vorstand HZDR, und Wolfgang Hübel, Geschäftsführer SBG, in den beiden Grußworten erläutern zu lassen. Im anschließenden Vortrag „Warum wir lernen – die Bedeutung des lebenslangen Lernens für Beruf und Qualifikation im wissenschaftsgeprägten Umfeld“ von Frau Prof. Sabine Schmidt-Lauff, TU Chemnitz, wurden diese Aspekte anschaulich und wissenschaftlich fundiert aufgefächert.

Das Besondere an der HZDR-Technikerakademie ist die Praxisnähe, denn Kollegen lernen hier von Kollegen. Das Programm ist in mehrere Themenkomplexe unterteilt: Fachkunde, Strahlenschutz, Arbeitssicherheit, Informationstechnik, Kommunikation und Sozialkompetenz sowie HZDR intern. Die Akademie findet jährlich im Frühjahr und Herbst für jeweils zwei Wochen statt. Sie wurde in enger Kooperation mit der SBG entwickelt, die zudem ein regelmäßiges Expertenforum für die Referenten des Helmholtz-Zentrums organisiert. Prof. Joehnk: „Unser Ziel ist es, das in der Erstausbildung vermittelte Fachwissen auf aktuellem Stand zu halten und durch Fach- und Sachbezüge zum HZDR anzureichern.“

„Weiterbildung und lebenslanges Lernen sind für das technische Personal eines großen und multidisziplinären Forschungszentrums, wie wir es sind, von besonderer Bedeutung“, betont Prof. Peter Joehnk, der als Kaufmännischer Direktor des HZDR für das Thema Personalentwicklung zuständig ist. Er ist überzeugt, dass Spitzenforschung nur gelingen kann, wenn gut geschulte Technikerinnen und Techniker Hand in Hand mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern arbeiten. „Weiterbildung ist aber auch wichtig für das eigene Weiterkommen“, so Prof. Joehnk. „Es erhöht zudem die Motivation und die Zufriedenheit am Arbeitsplatz.“ 

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