Die richtige Lösung: Bildungsverbund Sachsen in der Hauswirtschaft

08. September 2014

Der Bildungsverbundgründung vorangegangen war die Zusage zum Modellprojekt zur Etablierung der betrieblichen Ausbildung im Beruf Hauswirtschafter/in, welche die SBG am 15. März 2012 erhielt. Zunächst galt es jedoch die organisatorischen Probleme der Hauswirtschafter-Berufsausbildung in Sachsen zu überwinden.

Nach vielen Gesprächen konnte die zuständige Stelle überzeugt werden, dass zusätzliche Bemühungen notwendig sind, um die duale Ausbildung Hauswirtschaft systematisch von unten aufzubauen und damit langfristig Arbeitsplätze im Sektor haushaltsnaher und personenbezogener Dienstleistungen im Freistaat Sachsen zu schaffen.

Die modernen Ansprüche an das Berufsbild Hauswirtschafter/-in reichen von personenbezogenen Leistungen, der Pflege und Gestaltung des Wohnumfeldes, der Hilfe im Alltag und der Unterstützung des individuellen, selbstbestimmten Lebens bis hin zur Betriebswirtschaft, Logistik und Umgang mit Heimelektronik. Diesem breiten Anspruch wird eine Verbundausbildung in KMU mit unterschiedlichen Profilen am besten gerecht. Der Bildungsverbund Sachsen in der Hauswirtschaft stellt das organisatorische Bindeglied dar.

Unterstützt und beraten wird er satzungsgemäß von einem Fachbeirat, der sich am 26. Juni 2014 an der SBG konstituierte. Ihm gehören Fachvertreter des Berufes, Bildungsberater, Vertreter des zuständigen Ministeriums, der Agentur für Arbeit sowie der Ausbildungsstätten und der Betriebe an. Es ist die richtige Lösung – davon waren alle überzeugt, als Herr Wolfgang Hübel, Geschäftsführer der SBG, das Konzept für den Bildungsverbund Sachsen in der Hauswirtschaft vorstellte. Ein freiwilliges, didaktisches Zweckbündnis aller sächsischen Betriebe, die in der Hauswirtschaft ausbilden bzw. ausbilden wollen, soll die Kräfte bündeln. Der Bildungsverbund soll die bestehenden Strukturen unterstützen und zusätzlich neue Impulse vermitteln – ganz im Sinne der „Fachkräftestrategie 2020“.

Auch Frau Barbara Sonnabend, Mitglied im Berufsbildungsausschuss des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie und nun auch Vorsitzende des Fachbeirates, zog ein positives Resümee: “Wir wünschen der Arbeit des Fachbeirates alles Gute – zum Nutzen unserer Auszubildenden!”

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