Euro-Nach II - Erweiterung der beruflichen Bildung für nachhaltige Entwicklung

Projektbeschreibung

Im Rahmen des Vorhabens entwickeln und erproben Bildungsträger aus sieben europäischen Ländern ein methodisch-didaktisches Konzept zur Erweiterung der beruflichen Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Projektansatz

Das Projekt setzt Impulse zur stärkeren Auseinandersetzung mit den Belangen einer nachhaltigen Entwicklung in der europäischen Berufsausbildung. Es ist ein tragfähiger konzeptioneller Ansatz zur grenzüberschreitenden Gestaltung beruflicher Bildung für eine nachhaltige Entwicklung mit Bezug zur betrieblichen Wertschöpfung zu entwickeln.

Dieser Ansatz ist in Strukturen zu verankern, die dessen dauerhafte Implementierung in Maßnahmen der beruflichen Bildung sichern. Auszubildende werden befähigt, berufliche Aufgaben unter Beachtung umweltrechtlicher und sicherheitstechnischer Vorschriften sowie ökologischer Kriterien erfüllen zu können und dabei soziale Verantwortung zu übernehmen.

Projektlaufzeit

Das Projekt wurde im Zeitraum 01.10.2011 bis 30.09.2013 umgesetzt.

Projektstruktur

Im Projektverlauf wurden folgende Arbeitspakete absolviert:

1. Management und Projektsteuerung

  • Aufbau tragfähiger Kommunikations- und Arbeitsstrukturen
  • Aufbau von Projektbeiräten

2. Pädagogisches Konzept

  • Austausch und Erarbeitung eines Konzeptes zur Durchführung eines grenzüberschreitenden Umweltwettbewerbes im Chemiesektor

3. Aufgabenpool

  • Formulierung von Aufgaben für einen Umweltwettbewerb unter Beachtung betrieblicher Anforderungen

4. Erprobung

  • Phase zur Erprobung der berufspädagogischen Konzepte bei den beteiligten Bildungsträgern

5. Konzeptanpassung und Transfer

  • Anpassung, Optimierung und Evaluierung der pädagogischen Konzepte

6. Qualitätssicherung

  • kontinuierliches Projektmonitoring
Zielgruppen

Die Zielgruppe der Auszubildenden wird mit EURO-Nach II ausbildungsbegleitend:

  • Schlüsselqualifikationen wie Team-, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit erwerben,
  • interkulturelle Kompetenzen und internationale Fachkompetenzen erwerben,
  • berufs- und unternehmensspezifische Lerninhalte umsetzen,
  • berufliche Fachqualifikationen erhalten,
  • Strategien zur Förderung nachhaltiger Entwicklungen umsetzen,
  • Fremdsprachenkompetenzen anwenden

Die Zielgruppe der Berufsbildungsakteure wird mit dem Projekt:

  • Kenntnisse über die unterschiedlichen Berufsbildungs- und Beschäftigungssysteme erhalten,
  • grenzüberschreitendes Projektlernen konzeptionell und ausbildungsorganisatorisch ermöglichen,
  • an der qualitativen Aufwertung der beruflichen Bildung durch Einführung neuer Lernformen aktiv mitwirken,
  • in der Formulierung von wirtschaftsnahen Projektaufgaben die Zusammenarbeit zwischen Akteuren der Berufsbildung und der Wirtschaft stärken,
  • das pädagogische Konzept erproben und den Transfer in die Berufsbildungspraxis gewährleisten
Projektpartner
  • Sächsische Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden mbH, Deutschland
  • Qualifizierungsförderwerk Chemie GmbH, Halle, Deutschland
  • Zespół Szkół Technicznych w Radomiu im. Tadeusza Kościuszki, Radom, Polen
  • Istituto di Istruzione Superiore „Pietro Scalcerle”, Padova, Italien
  • Profesionalna Gimnazija po Ekologija i Biotechnologii „Prof. Dr. Assen Zlatarov“, Sofia, Bulgarien
  • Střední průmyslová škola chemická, Pardubice, Tschechien
  • Sdruzhenie na instituzii sa profesionalno obuchenie v Balgaria, Sofia, Bulgarien
  • Rīgas Valsts tehnikums, Riga, Lettland

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