"Move beyond" trägt aktiv zur Bewältigung der Herausforderungen bei, die sich aus dem sogenannten Triple Transition ergeben. Die geplanten Mobilitäten fördern den notwendigen Erwerb von Kompetenzen bei Auszubildenden und Ausbildern in einem transnationalen Kontext. Die SBG Dresden verfügt über Erfahrungen aus der Umsetzung von Mobilitäten und hält diese für geeignet, um eine zukunftssichere Ausbildung (professionell, grün, digital, inklusive) sowie die notwendige Offenheit und das Verständnis von Demokratie zu fördern.
Ziele des Projekts
"Move beyond" zielt darauf ab: I. Kurzfristige Mobilitäten für Lernende aus dem 2. Lehrjahr in Chemie und Biologie zur Förderung digital unterstützten, umweltfreundlicheren und interkulturellen Denkens und Handelns, II. Adaptive Qualifikationen für SBG-Bildungspersonal zur Bewältigung der dreifachen Übergangsherausforderungen (einschließlich mediendidaktischer Ausbildung) sowie III. Internationalisierung durch Förderung der transnationalen Netzwerkidee bei EU-Bildungseinrichtungen für die berufliche Bildung.
Methodik und erwartete Ergebnisse
"Move beyond" zielt darauf ab, 27 kurzfristige Mobilitäten für Auszubildende in Labor- und Betriebsberufen sowie 3 Job Shadowings über einen Zeitraum von 18 Monaten zu planen, umzusetzen und zu bewerten. Zielländer sind BE, CZ, ES, IT und SK. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung technischer, digitaler und interkultureller Kompetenzen bei Auszubildenden. Berufsbildungsregner sind insbesondere fachlich, mediendidaktisch und in der Inklusion von Lernenden mit besonderen Bedürfnissen qualifiziert.
Projektpartner
Sächsische Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden mbH (Deutschland):
Als Bildungseinrichtung für die berufliche Aus- und Weiterbildung in den Bereichen Umwelt-, Chemie- und Labortechnik sowie für die Förderung von nachhaltigen und praxisnahen Qualifikationen im MINT- und Umweltsektor trägt die Sächsische Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden mbH aktiv zur Vermittlung zukunftsrelevanter Kompetenzen wie Green Skills und digitale Fähigkeiten im Rahmen des EU-Projekts MOVE BEYOND bei.
Eckdaten und Links
| Projekttitel: | Move beyond |
| Projektlaufzeit: | 01.09.2024 - 28.02.2026 |
| Teilnehmende Länder: | Deutschland |
| Bereich: | Erwachsenenbildung / soziale Inklusion |
| Ziele: | Kurzfristige Projekte zur Mobilität von Lernenden und Personal in der beruflichen Aus- und Weiterbildung Lernmobilität von Einzelpersonen Unterstützung von jungen Erwachsenen (ca. 16–27 Jahre), die von Schulabbruch, fehlender Qualifikation oder Arbeitslosigkeit bedroht sind |
| Themen / Schwerpunkte: | Digitale Kompetenzen und Fähigkeiten Grüne Kompetenzen / Kompetenzen im Bereich Nachhaltigkeit Internationale Beziehungen und Entwicklungszusammenarbeit |
| Förderprogramm: | Erasmus+ |
| Fördernummer: | 2024-1-DE02-KA122-VET-000237535 |
| EU-Fördersumme: | 54.252,00 € |
| Projektwebsite: | https://www.sbg-dresden.de/aktuelles/projekte/mobilit%C3%A4ten |
| Einblicke & Infos: |
2026: https://www.sbg-dresden.de/aktuelles/news/327-tschechien,-italien,-spanien-ein-interessanter-r%C3%BCckblick-auf-unsere-erasmus-aufenthalte-im-ersten-quartal-2026 https://www.sbg-dresden.de/aktuelles/news/327-tschechien,-italien,-spanien-ein-interessanter-r%C3%BCckblick-auf-unsere-erasmus-aufenthalte-im-ersten-quartal-2026 |
| Einblicke & Infos: |

September 2015 bis Augsut 2017

Die chemische und pharmazeutische Industrie stehen immer mehr im Wettbewerb mit Low-Cost Anbietern. Um die derzeitige Marktposition zu halten, ist eine effiziente Synthese chemischer Verbindungen sowie eine entsprechende F & E nötig. Die erfordert Zugriff auf gut qualifiziertes Personal, wie Chemikanten. Ein wachsendes Problem ist aber der Zugriff auf Chemikanten mit den entsprechenden Qualifikationen. Der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften resultiert dabei insbesondere aus demographischen Faktoren (Überalterung) sowie dem Fehlen entsprechender Trainingskurse für Personen, die bereits in der Chemie- und Pharmaziebranche tätig sind sowie für Berufsanfänger, um ihr Wissen an den aktuellen Wissenstand anzupassen.
Hier setzt ChemPharmVET an. Es bezieht sich dabei auf das "WAS" vermittelt werden muss, indem es sich auf die Ergebnisse des EU-Projekts Pile-Up stützt (europaweite Beschreibung der Inhalte entsprechendenr Lernergebnisse für Chemikanten) und auch auf das richtige "WIE" der Vermittlung der Inhalte.
Aufgrund der Branchenunterschiede zwischen chemischer und pharmazeutischer Industrie ist es nötig, die Lernergebnisse und die Kurrikula aus dem Projekt Pile-Up zu aktualisieren und auf die pharmazeutische Industrie anzupassen. Dies erfordert einen strukturierten Ansatz hinsichtlich der Beschreibung der erforderlichen Qualifikationen in Verbindung mit dem jeweiligen nationalen und dem europäischen Qualifikationsrahmen. Ziel ist es, dass die Lernergebniseinheiten und die Kurrikula in ganz Europa Anwendung finden.
September 2015 – August 2017
9 Partner aus 5 europäischen Ländern (Akteure der beruflichen Aus- und Weiterbildung)